Markus Rosenau | Diplom-Kaufmann. Von der Industrie- und Handelskammer Hannover öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger für:
- die Ermittlung des unterhaltsrechtlich relevanten Einkommens
- Insolvenzuntersuchungen
- die Ermittlung von Verdienstausfallschäden

Hann. Münden - AltstadtGutachten zum Verdienstausfallschaden /
zur Gewinneinbuße

Die Gründe für einen Verdienstausfallschaden sind vielfältig (z.B. ein Unfallereignis). Zur Ermittlung der Höhe des Verdienstausfallschadens sind betriebswirtschaftliche Analysen vorzunehmen, wie die wirtschaftliche Entwicklung ohne das schädigende Ereignis gewesen wäre. Wichtiges Instrumentarium ist der innere Betriebsvergleich, d.h. Zeiträume, die nicht durch das Schadensereignis beeinflusst sind, werden mit der wirtschaftlichen Entwicklung im Schadenszeitraum verglichen. Ergänzend sind ggfs. Sondereinflüsse, saisonale Schwankungen und generelle Marktentwicklungen zu beachten, um die ausschließlich auf das Schadensereignis zurückzuführenden Auswirkungen zu separieren. In einem ersten Schritt lassen sich die entgangenen Umsatzerlöse ermitteln, von denen in einem zweiten Schritt die Kosten abzuziehen sind, die aufgrund der verminderten bzw. ausgefallenen Betriebsleistung nicht angefallen sind (sog. "ersparte Kosten"). Die ertragsteuerlichen Auswirkungen sind abzubilden.

In Fällen der Berechnung von schadensbedingten Verdienstausfällen bei Arbeitnehmern sind Prognosen hinsichtlich der künftigen Vergütungsmöglichkeiten vorzunehmen. Relevante Kriterien sind in diesem Zusammenhang u.a. die berufliche Qualifikation und Erfahrung, das Alter sowie die generellen und regionalen Arbeitsmarktverhältnisse.